PEP Selbsthilfe Projekte

Zur Eingliederung pychisch beeinträchtigter Menschen

Die bei einem diskontinuierlichen Verlauf phasenweise – in größeren Zeitabständen – schwankende Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit können ebenso wie eine längerfristig stark verminderte Leistungsfähigkeit eine wesentliche Hürde für die Teilhabe am Arbeitsleben und Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt darstellen. Dies gilt insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation. Um diesen Besonderheiten bei psychischen Erkrankungen und seelischen Beeinträchtigungen ergänzend Rechnung zu tragen, ergeben sich spezifische zu unterstützende Anforderungen an die Organisation und Ausgestaltung von Hilfen und des Hilfesystems.

Auf der Grundlage der PEP – Prinzipien der gemeindenahen Versorgung, Gleichstellung psychisch Kranker mit körperlich kranken Menschen Bedarfsgerechten und umfassenden Versorgungsunterstützung aller psychisch kranker und beeinträchtigter Menschen, bedarfsgerechten Koordinationsunterstützung aller Versorgungsdienste soll eine deutliche Weiterentwicklung möglich werden, die zu weiteren Verbesserungen in der psychiatrischen Versorgung führen soll. Dem allein trägt der Auf – und Ausbau von Diensten und Einrichtungen aber dem spezifischen Bedarf von psychisch kranken Menschen nicht genügend Rechnung, wenn diese Hilfen wie derzeit nur in additiver Formverfügbar sind.

Dieser Personenkreis, der durch PEP unterstützt werden soll, ist vielmehr darauf angewiesen, dass die erforderlichen Hilfen koordiniert und abgestimmt erbracht werden und im Einzelfall auch ein niedrigschwelliger und motivierender Zugang möglich sein muss.

Wir wissen, dass bezüglich des Zuganges zu Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe zu berücksichtigen ist, dass bei dem oft wechselhaften Verlauf psychischer Erkrankungen eine abschließbare Beurteilung der Rehabilitationsfähigkeit und des Rehabilitationsbedarfs in aller Regel nicht vor der Einleitung rehabilitativer Maßnahmen mit praktischen Erprobungen möglich ist.